Unser Behandlungsspektrum in der Heilpraxis
In der Naturheilkunde steht der Heilpraktiker für eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Menschen. Hierbei wird nicht nur die Krankheit, sondern der Mensch als Ganzes in den Fokus der Behandlung gerückt.
Oft werden Methoden angewendet, deren Wirksamkeit nicht wissenschaftlich belegt ist, jedoch eine Vielzahl an Therapiemöglichkeiten bieten.
Dieser Beruf ermöglicht es, den Patienten auf persönliche und individuelle Weise zu unterstützen. Aus einer Vielzahl von diagnostischen und therapeutischen Verfahren wähle ich diejenige aus, die meinen Fähigkeiten und Überzeugungen entspricht.
Die Ohr -Akupunktur
Durch die gezielte Anwendung einer Akupunkturnadel kann der Therapeut eine unmittelbare Wirkung erzielen, die sich mit einem "Sekundenphänomen" vergleichen lässt, wie es auch in der Neuraltherapie beobachtet wird. Diese spontane Wirkung tritt besonders bei Patienten mit Schmerzen auf. Nach der Nadelung des entsprechenden Punktes lassen die anfänglichen Beschwerden rasch nach.
Die Ohrakupunktur zeigt positive Ergebnisse bei einer Vielzahl von Krankheitsbildern und ist insbesondere bei funktionellen Beschwerden und Störungen wirksam einzusetzen.
In Fällen von irreversiblen Schäden und Erkrankungen ist die Ohrakupunktur grundsätzlich nicht als primäre Behandlungsmethode geeignet. Dennoch kann sie häufig dazu beitragen, die Lebensqualität deutlich zu verbessern, obwohl Kritiker dies als sehr subjektiv betrachten. In solchen Situationen stellt die Ohrakupunktur jedoch eine äußerst wirksame und unkomplizierte therapeutische Maßnahme dar.
Die Bandbreite der Anwendungsmöglichkeiten in der Ohrakupunktur ist sehr breit gefächert. Nach Nogier lautet ein grundlegendes Prinzip wie folgt: „Ein jeder Schmerz und Krankheit, die auf ein Trauma zurückgehen, sind mit der Ohrakupunktur positiv zu beeinflussen."
Schmerzzustände
- akute Schmerzen
- chronische Schmerzen
- posttraumatische Schmerzen
- postoperative Schmerzen
- psychogene Schmerzen
Funktionelle Störungen
- Krankheitsbilder ohne organischen Befund
Psychogene Störungen
- Unruhe
- Angst
- Nervosität
- Lernstörungen
- Konzentrationsstörungen
- Melancholie
- Depressionen
Suchttherapie
- Adipositas
- Raucher-Entwöhnungs-Therapie
- Alkohol
- Drogen
- Medikamente
Allergie
- Neurodermitis
- endogenes Ekzem
- allergoide Bronchitis
- Rhinitis allergica
- Konjunctivitis allergica
- Urticaria
- Pollinosis (Heuschnupfen)
Infekte & Entzündungen
- banale Infekte
- grippale Infekte
- Bronchitis
- Rhinitis
- Sinusitis
- lnfektanfälligkeit
- Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises
Blutegel als Arzneimittel
Der Medikus aus dem Teich
Heute hat der Blutegel den Status eines Arzneimittels und unterliegt daher bei Herstellung und Vertrieb einer staatlichen Überwachung. Der Blutegel gibt beim Biss zahlreiche Wirkstoffe ab. Diese Wirkstoffzusammensetzung ist einmalig.
Anwendungsgebiete
Studienbelege gibt es zu:
- Degenerativen schmerzhaften Gelenkerkrankungen (Arthrosen)
- Rückenschmerzen
- Entzündliche rheumatische Erkrankungen der Gelenke und Wirbelsäule
- Mittelohrentzündungen
Erfahrungsberichte liegen vor zu:
- Schwellungen und Entzündungen gelenknaher Weichteile (z.B. Schleimbeutel, Sehnen, Sehnenscheiden, Bänder und Gelenkkapsel)
- Krampfadern
- Blutergüssen
Ablauf der Behandlung
Eine Behandlung dauert zwischen 30 und 90 Minuten. In vielen Fällen genügt bereits eine einzelne Behandlung. Der Egel gibt nach dem Biss seine Wirkstoffe ab und saugt eine kleine Menge Blut - ca. 10ml. Die Blutegel bleiben an einer Stelle sitzen – sie kriechen nicht umher. Erst wenn die Tiere satt sind, lassen sie los. Im Anschluss wird ein saugfähiger Verband angelegt, da aus der Bissstelle über mehrere Stunden noch Blut nachsickern kann. Dieser Verband muss eventuell mehrfach gewechselt werden – bitte tragen Sie bequeme, weite Kleidung und möglichst ältere Kleidung oder Unterwäsche, da es zu Blutflecken kommen kann.
Der therapeutische Effekt setzt häufig bereits während oder kurz nach der Behandlung ein und kann mehrere Wochen bis Monate anhalten.